Neue Überlegungen über die Chronologie der Endzeitgeschehnisse

 

Jetzt doch schon Aktualisiert. Den 29.08.08

 

Johannes berichtet: "Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und siehe, ein großes Erdbeben entstand, und die Sonne wurde Schwarz wie ein härener Sack, und der Mond wurde wie Blut, und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde", Off.6:12-13a und schließt die Vision des sechsten Siegels  mit, "und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen? " Off.7:16-17    

Blicken wir jetzt auf: "Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels erschüttert werden." Matt. 24:29. Es gibt kein Zweifel, Matthäus berichtet dieses gleiche Ereignis und gibt uns dabei eine zusätzliche Information, das Ereignis, das ihm voraus geht: "(die) Drangsal jener Tage". Aber welche Drangsal ist damit gemeint? Matthäus beantwortet uns ganz klar auch diese Frage: "Denn dann wird eine große Drangsal sein, wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine mehr kommen wird." Mat.24:21 Es hatte sie vorher nicht gegeben, noch wird es sie nachher geben, dadurch erhält sie ihren Ruhm: Die große Drangsal. Die Tatsache der "Unterschrift" am Anfang des Tages des Herrn " die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels erschüttert werden." der eindeutig kurz "nach der Drangsal jener Tage" eintreten wird läßt uns wissen das die große Drangsal und der Tag des Herrn zwei verschiedene Ereignisse sind. Die große Drangsal, oder Trübsal, ist somit nicht der Tag des Zorns Gottes und des Lammes.

 

Demnach, also, ist jede Auslegung die diese Beiden für dasselbe Ereignis hält, falsch, und die ganze Reihenfolge der Ereignisse muss neu durchdacht werden. Das ist was wir jetzt machen werden.

 

Sie (die Propheten) haben nachgeforscht auf welche und was für eine Zeit der Geist des Christus in ihnen hindeutete..." 1. Pe.1:11a

1962 hörte ich, zum ersten Mal, eine Auslegung der  Offenbarung. Das Thema fesselte mich von dieser Zeit an. In Themen über der letzten Zeit und der herrlichen Wiederkunft des Herr Jesus Christus war der Prediger dieser Vorträge, zu der Zeit auf Weltebene, der berühmteste der Denomination.    

Ich erinnere mich immer noch sehr gut wie er, beim Sprechen vom Malzeichen des Tieres,  seinen Zeigefinger auf seinem Kopf zeigte und sagte: "Man kann nicht erwarten, daß ein denkender Mensch glaubt, daß das Malzeichen des Tieres buchstäblich auf die Hand oder an die Stirn gebracht wird. Das ist Bildersprache." Heute, wissen wir besser und schmunzeln über solche Aussagen. Weshalb? Daniel gibt uns die Antwort: : "Du aber Daniel versiegele diese Worte und verschließe das Buch bis die Zeit des Endes. Viele werden darin forschen und die Erkenntnis wird zunehmen." Dan. 12:4   

Das Wort war oder bleibt verschlossen bis zum Ende der Zeit. Eines Tages wird sich das Wissen auch über dieses Thema vermehren. Es ist ein Verständnis in Progression. Denn daß wird aus der Aussage des Engels zu Daniel geschlossen, das Verständnis wird nur am Ende der Zeit vervielfacht werden und nur dann wird das Wort korrekt verstanden werden. Falls unsere Auslegungen auf das Verständnis der Generation, die nicht zur Letzten gehört, basiert, laufen wir Gefahr, daß sie notwendigerweise falsch sind, wie der Fall des Predigers von 1962 zeigt, weil das Verständnis bis zum Ende versiegelt ist. Das ist nicht die Schuld des Auslegers der Vergangenheit. Das Problem liegt darin, daß man stur an der Auslegung der Vergangenheit festhält und denkt, wenn man seine eigene Auslegung über die Reihenfolge dieser Ereignisse ändert, würde man seinen Ruf und seine Glaubwürdigkeit in weiteren Predigten verlieren. Dies ist teilweise wahr, trifft aber nur zu wenn man über die Ereignisse der Endzeit mit der Autorität predigt als wäre es das Evangelium selbst und nicht eigene Exegese. Leider ist dies aber, bei vielen Predigern der Fall. Ich glaube das wir unsere Hörer immer wieder darauf aufmerksam machen sollten daß das Verständnis dieses Themas noch in Entwicklung ist und es sich nicht um die geoffenbarte Wahrheit handelt. Das ist auch mein Wunsch daß der Leser so meine Ausführungen in diesem Artikel betrachtet. Ich nehme mir die Freiheit, meine hier ausgeführten Überlegungen über die Endzeit zu revidieren, so oft es notwendig ist.     

Ich beziehe mich nicht auf die Revidierung ob das tausendjährige Reich, die Entrückung, Christi Wiederkunft, der Richterstuhl Christi, das letzte Gericht, usw. , wahr sind, oder nicht. Aber ich tue es auf die Weise wie die Propheten des Altertums es taten  "Sie haben nachgeforscht auf welche und was für eine Zeit der Geist des Christus in ihnen hindeutete... " 1. Pe.1:11a.   

Andererseits sollte das Nachforschen, daß durch den Propheten Jesaja gesagt wurde, in Betracht gezogen werden: "Forscht nach im Buch des Herrn und lest es. Nicht eines von alledem wird fehlen; zu keinem Wort wird man die Erfüllung vermissen; " Jes.34:16.

Und dies war genau mein Dilemma, welches mich motivierte, zu ermitteln, zu vergleichen und zu forschen. In den gewöhnlichen Auslegungen, mangelt es in der einen oder der anderen Hinsicht an Deutung. In solchen Auslegungen ist manches gezwungen, zum Beispiel, der Hinweis auf die letzte Posaune in 1. Korinther 15:52, weil es nicht in die Reihenfolge ihrer Eschatologie hinein paßt. Wenn, aber diese Aussage keine Verbindung mit der letzten Posaune in der Tat hat, dann ist die Information "letzten" nicht zufriedenstellend mit "Nicht eines von alledem wird fehlen" und, infolgedessen wäre sie falsch.   

Ich schlußfolgerte: Die richtige Auslegung muß allen prophetischen Aussagen gerecht werden und von all den Aussagen wird nicht eine ausbleiben.   

   

Segen                                                 

Viele betrachten daß dieses Thema Trennungen verursacht, und aus dem Grund sollte es vermieden werden. Es muß irgendein Problem mit dieser Einstellung geben, weil die Bibel das Lesen, Hören und das Bewahren dieser Worte einen Segen nennt. Off. 1:3. Was ich als Grund dieser Abneigung gefunden habe, ist, daß diese Personen schon eine festgelegte Position haben, und sie sind nicht willig ihre Ansicht neu zu überdenken oder, wenn notwendig, zu ändern. Einer dieser lieben Brüder aus den USA drohte mir sogar daß ich die Krone des Lebens nicht erhalten würde, die jene erhalten, behauptete er, die sein Erscheinen lieben, nur weil ich sein Chronogram, in Hinsicht auf die Entrückung nicht zustimmte. Dieser Vers, steht, in der Wirklichkeit, nicht in dieser Weise in der Bibel. Das "die sein Erscheinen", ist nicht in dem Vers enthalten. Aber was alles zu tun, ist mancher Exeget bereit, um ein Argument zu Gewinnen?   

   

Das Risiko der falschen Auslegung.   

Die Jünger waren fast drei ganze Jahre mit Jesus gegangen und hatten nur die Herrlichkeit des Sohnes des Menschen vernommen. Sehr oft verkündete Jesus sein Leiden und Tod, doch diese stieß aber auf taube Ohren. Der Höhepunkt dieser falschen Erwartungen ereignete sich als die Mutter der Brüder Jakobus und Johannes Jesus bat daß ihre zwei Söhne sich zu Rechten und zu seiner Linken in seinem Königreich setzen sollten. Matt.20:21. Und in dem folgenden Vers fragt Jesus sie, "könnt ihr den Kelch trinken den ich trinke...?", das heißt ihn in seinem Tod zu begleiten. Sie versteht es nicht und antwortet naiv mit ja. Jesus korrigiert sie nicht, teilt ihnen aber mit "… daß sitzen zu meiner Rechten und zu meiner linken steht mir nicht zu". Matt.20:23b

Ich sehe diesen "Druck" in den heutigen Auslegungen der Endzeiten auch: Angst vor Leiden in der großen Drangsal zwingt die Auslegung, die Entrückung, vor der großen Drangsal zu plazieren. Wir hoffen, so wünscht man, in guter Stimmung und friedlich, ohne Verfolgung und Leiden, entrückt zu werden. Falls die traditionellen Auslegungen falsch sind, und ich gehe davon aus daß sie falsch sind, könnte diese Erwartung, verwüstende Folgen für die Gemeinde der Endzeit haben, viel ernster als zu Jesu und der Apostel Zeiten.

Die Tessalonicher haben eine ähnliche Enttäuschung erlebt. Sie hatten Pauli Predigten nicht ganze Aufmerksamkeit geschenkt und glaubten, daß der Tag des Herrn schon vorhanden, oder, im Gange sei, und sie waren zurückgeblieben und nicht entrückt worden.  Dieses, so fürchte ich, könnte sich heute mit der Gemeinde wiederholen und könnte viele Frustrationen bringen, wobei viele den christlichen Glauben aufgeben könnten. Mehr davon später.

 

Wie ist das Buch der Offenbarung zu verstehen?   

Viele halten es für chronologisch. Sie interpretieren das „was ist“, aus Off.1:19, sich auf die Gemeinde bezieht, und "was nach diesem geschehen soll" sich auf die Zeit nach der Gemeinde und nach der Entrückung bezieht. Es klingt zwar sehr logisch, aber es ist eine Vormutmaßung, eine Theorie, an der Basis der ganzen Auslegung. Wir werden dem Sinn dieser Aussage später nach gehen, statt sie als einen Ausgangspunkt der Auslegung zu benutzen. Wenn diese anfängliche kategorische Auslegung falsch ist, wird die gesamte darauf folgende Auslegung, zwangsläufig, auch falsch sein. Eine dazu assoziierte andere Auslegung gehört der Bitte des Engels an Johannes: „Komm hier herauf, und ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen muß". Off. 4:1. Bei dieser Aussage hängt es davon ab, was mit "was ist" interpretiert wird: sind es die sieben Gemeinden zu Johannes Zeiten oder die Gemeinde aller Zeiten? An der Wurzel dieser Auslegung ist, wieder eine andere Auslegung, die besagt daß die Briefe an die sieben  Gemeinden, sich auf die Gemeinden aller Zeiten beziehen, und daraus wird geschlossen, daß sich das "was nach diesem geschehen soll", sich auf die Periode nach der Gemeinde und nach der Entrückung bezieht. Ich wiederhole, wenn eine dieser Auslegungen nicht den Tatsachen entspricht, könnte die gesamte Auslegung falsch sein. Nachdem Johannes gesagt wurde „Komm hier herauf", und daß als die Entrückung interpretiert wird, befindet er sich, acht Kapitel weiter, am Strand hier auf der Erde "und ich stellte mich an dem Sand des Meeres" Off.12:18 Ist er aus dem Himmel gefallen? Nein.  Er wurde gebeten, in den Himmel zu steigen, um zu bezeugen, was dort passiert, und später wurde er zum Strand des Meeres geführt, um zu bezeugen, was hier auf der Erde passiert. Nur das. Viele denken daß der Bericht der Offenbarung chronologisch ist. Aber ist die Offenbarung tatsächlich, chronologisch?               

Das Tier erscheint in den Kapiteln 11:7, und 12:3, und 13:1, und 17:3. In Kapitel 13 schreibt Johannes, daß fünf Häupter dieses gleichen Tieres schon vor seiner Zeit gefallen waren, eines ist zu seiner Zeit, deshalb innerhalb der Periode der Zeit der damaligen Gemeinde, und das andere Haupt wird noch kommen. Dann geht es in der Offenbarung offensichtlich, nicht nur um das, was "was nach diesem geschehen soll".   

Die Kelter wird in den Kapiteln 14:20 und 19:15 getreten.   

Jesu Wiederkunft wird etliche male dazwischen geschildert. In Kapitel 14:1 ist er auf dem heiligen Berg mit den 144 Tausend, in Vers 14 in den Wolken mit der Sichel und in 19:11 und 19:19 kommt er vom Himmel reitend auf ein Pferd.   

Das Buch der Offenbarung ist also nicht chronologisch, aber auf eine bestimmte Weise, progressiv. Es ist als ein Mosaik von Berichten, wie Fischschuppen, die sich überlappen, und die von verschiedenen Beobachtungspunkten oder Aspekten berichtet werden und die sich in der Zeit fortbewegen. Einige "Schuppen" ziehen sich durch fast die ganze Menschheitsgeschichte, wie zum Beispiel des Tieres mit den sieben Häuptern und zehn Hörnern, bis zur Zeit des Turmbaus von Babel, und dann lassen diese Berichte uns über unserer aktuelle Zeit hinaus wissen und enthüllen, was in der Zukunft geschieht.    

Außerdem ist es nicht nur die Offenbarung, die uns über Zukunftsereignisse berichtet, sondern auch viele andere Bücher der Bibel, hauptsächlich Jesaja, Jeremia, Daniel, Hesekiel, Joel, Sacharja, Matthäus, Markus, Lukas, die zwei Briefe an die Tessalonicher und Petri zweiter Brief. Der gesamte eschatologischer Umfang dieser Bücher übertrifft vielleicht dem Inhalt des Buches der Offenbarungen selbst. Alle diese Aussagen in diesen erwähnten Büchern, und andere mehr, müssen ganzheitlich und gleichzeitig mit den Aussagen des Buches der Offenbarung erfüllt werden, damit die Auslegung korrekt ist.   

   

Aus diesen Grund nahm ich mein "Puzzle" , mein  eschatologisches Mosaik, mehrere Male auseinander, um jedes Stücklein neu zu überprüfen, und um es dann wieder vorsichtig Stück für Stück ineinander zu fügen. Das Bild hat sich durch die Zeit verändert. Das Problem mit der eschatologie ist, das viele dieser Stücke gleichen Formates und Farbe sind und der Prozeß, der ineinander zu fügenden Teilen gleicht dann einem Schachbrett, in dem jede Säule und jede Linie eine gleiche Zahl ergeben muß, ohne die Zahlen in den Quadraten des Schachbrettes zu wiederholen. Das heißt, die Summe von jeder Linie und Säule, ergibt nur eine mögliche Lösung. Das gleiche, nehme ich an, trifft auch auf die eschatologie zu. Es existiert nur eine korrekte Auslegung, und die ist technisch perfekt. Sie stellt alle eschatologischen Aussagen zufrieden. Dieses alles habe ich beabsichtigt, und glaube, es im allgemeinen erreicht zu haben. Man braucht keine spezielle teologische Ausbildung zu besitzen, nur die Schrifstellen gut kennen um dieses selbst nachzuvollziehen.

 

Weil ich mich bei der Offenbarung nicht chronologisch versteift hatte, wurde ich nicht gezwungen bei einem "Anfang" zu beginnen. Ich ging wie im Puzzle oder dem Zahlen- Schachbrett vor: Das Suchen nach einem Anknüpfungspunkt, dem Fadenanfang des Stranges, einen gemeinsamen Anhaltspunkt, eine Wechselbeziehung in Wegen und Farben, von Ereignissen unter den Büchern mit eschatologischem Inhalt, die gemeinsame Ereignisse ansprechen.   

  

Der Tag des Herrn und die Grosse Trübsal

Eines von den ersten Themen, wo mir etwas eigenartiges diesbezüglich auffiel sind die Ereignisse, die den Anfang vom Tag des Herrn identifizieren.. Johannes berichtet: "Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und siehe, ein großes Erdbeben entstand, und die Sonne wurde Schwarz wie ein härener Sack, und der Mond wurde wie Blut, und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde", Off.6:12-13a und schließt die Vision des sechsten Siegels  mit, "und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen? " Off.7:16-17    

Auf einem Schlag weiß die ganze ungläubige Welt, die heute so tut, als ob sie über dem Herrn Jesus nichts weiß, den Ursprung der Ereignisse, und identifiziert ihn als "Zorn des Lammes! Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen". Dieses ist dann, unbestreitbar, der Tag des Herrn, das gleiche als der Tag Christi, weil es ist, der Vers über den Tag seines Zorns. Das Merkmal dieses Anfanges ist: "die Sonne wurde Schwarz wie ein härener Sack, und der Mond wurde wie Blut und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde". Off. 6:12b-13a. Dieses ist ein Erkennungszeichen, eine klare "Unterschrift", vom Beginn des Tages des Herrn, den sogar die Skeptiker erkennen werden.   

Es gibt mehrere weitere Zitate in anderen Büchern der Bibel über diesem gleichen Tag, aber wir werden nur einen von ihnen verifizieren: "Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels erschüttert werden." Matt. 24:29. Es gibt kein Zweifel, Matthäus berichtet dieses gleiche Ereignis und gibt uns dabei eine zusätzliche Information, das Ereignis, das ihm voraus geht: "(die) Drangsal jener Tage". Aber welche Drangsal ist damit gemeint? Matthäus beantwortet uns ganz klar auch diese Frage: "Denn dann wird eine große Drangsal sein, wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine mehr kommen wird." Mat.24:21 Es hatte sie vorher nicht gegeben, noch wird es sie nachher geben, dadurch erhält sie ihren Ruhm: Die große Drangsal. Die Tatsache der "Unterschrift" am Anfang des Tages des Herrn " die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels erschüttert werden." der eindeutig kurz "nach der Drangsal jener Tage" eintreten wird läßt uns wissen das die große Drangsal und der Tag des Herrn zwei verschiedene Ereignisse sind. Die große Drangsal, oder Trübsal, ist somit nicht der Tag des Zorns Gottes und des Lammes, und die beiden sind nicht gleichzeitig.

 

Laut Daniel 12:7, ist die grosse Trübsal die zerschmetterung der Macht des Heiligen Volkes, und diese Periode dauert „eine Zeit, Zeiten und halbe Zeit, also ca. 3,5 Jahre, gleichwertige Zeit als das Reich des Antichristen, Off. 13:5. Der tag des herrn ist nach der Grossen Trübsal, und ist, hächstwahrscheinlich, Gottes Antwort auf dieses Massaker seines Volkes, von denen es heist, dass wenn die Tage nicht gekürzt würden würde kein Fleisch (ich vermute es bezieht sich hier auf Israel) geretet werden.

Die Grosse Trüsal ist  Menschen verursachtes Unheil, der Tag des Herrn, aber, Gottes Gericht.

Die sechste Posaune lässt dieses ziemlich klar herausleuchten, aber davon später.  

   

Es gibt, aber, noch andere Berichte über die Ereignisse in dieser Drangsal: "Das sind die, welche aus der großen Drangsal kommen; und sie haben ihre Kleider gewaschen, und sie haben ihre Kleider weiß gemacht in dem Blut des Lammes. Darum sind sie vor dem Thron Gottes" Off.7:14b-15a   

Wer sind diese? Die Märtyrer aus der Drangsal, der Großen, wie es manche Ausleger wissen wollen? Es wird nicht erwähnt daß sie ermordet noch enthauptet wurden. Die Enthaupteten sind, dem fünften Siegel nach, unter dem Altar.   

 

Diese unzählbare Schar, aber, kommt aus der großen Drangsal heraus, und sie ist vor dem Thron Gottes. Es gibt keinen Bericht über ihren Tod. Wie kommt sie von der großen Drangsal zum Himmel, ohne zu sterben? Jesus gibt uns einen Hinweis:  "Darum wacht jeder Zeit und bittet, das ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen." Luk.21:36

Merke: "Darum sind sie vor dem Thron Gottes" Off.7:9 und "vor dem Sohn des Menschen zu stehen" aus Luk.21:36. Es scheint so daß die beiden Aussagen dem gleichen Ereignis angehören. Aber, gemäß Lukas, um wovor zu entfliehen? Wenn wir in das gleiche Kapitel des Lukas Textes zurückgehen, werden wir die Änderung der Zeitperiode, der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 a.D. im Bericht finden. Vergangenheit bis heute, im 24. Vers: "Und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und werden gefangen weggeführt werden unter allen Heiden. Und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind." und Zukünftige Ereignisse ab Vers 25: "Und es werden Zeichen geschehen an Sonne, und Mond, und Sternen" welches ist, wie wir vorhin sahen, der Tag des Herrn. Also, Jesus ermahnt uns in Lukas 21:36, dem Tag des Herrn und nicht der großen Drangsal noch dem Tod zu entkommen.   

Petrus bestätigt Jesu Aussagen in Lukas, wenn er uns ermahnt: "Das Kommen des Herrn erwartet und ihm entgegeneilt" 2.Pe.3:12a. Warum ermahnt uns Petrus nicht die Entrückung zu erwarten?    

(Das Weitere von Petrus: "an welchem sich die Himmel in Glut auflösen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen" scheint zu den Ereignissen am Ende vom tausendjährigen Reich zu gehören, so wie Petrus bei Pfingsten aussagte, was zum Teil zum Tag des Herrn gehörte. Ap. 2:19 u. 20.)   

Weshalb Petrus uns nicht ermahnt, die Entrückung zu erwarten: "Sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten, bis zu dem Tag als Noah in die Arche ging; und die Sintflut kam und vernichtete alle. Ebenso ging es auch in den Tagen Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften und verkauften, sie pflanzten und bauten; an dem Tag aber, als Lot aus Sodom wegging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle. Gerade so wird es sein an dem Tag da der Sohn des Menschen geoffenbart wird." Luk. 17:27-30. Merken sie genau auf die Aussagen "bis zu dem Tag als Noah in die Arche ging" und " an dem Tag aber, als Lot aus Sodom wegging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle" mit "Gerade so wird es sein an dem Tag da der Sohn des Menschen geoffenbart wird." Und dieser Tag ist, wie wir schon feststellten, der Tag des Zorns Gottes und des Lammes. Und um dieses alles zu erfüllen, was vorhergesagt wurde, muß die Entrückung am Anfang vom ersten Tag des Zorns Gottes geschehen. Aus diesem Grund ermahnt uns Petrus, den Tag des Zorns Gottes zu erwarten, weil wir an diesem gleichen Tag entrückt werden. Den Tag des Herrn herbei zu wünschen, ist gleich, die Entrückung herbei zu wünschen. Den Israeliten war es verboten den Tag des Herrn herbei zu wünschen, Amos 5:18, uns aber nicht. Für ihnen ist es ein Tag den sie hier auf Erden miterleben und mitleiden, werden; für uns als Gemeinde ist es der Siegestag, das Entkommen aus diesem Jammertal. Erinnern Sie sich an die Worte Gottes in Jesaja: "Nicht eines von alledem wird fehlen; zu keinem Wort wird man die Erfüllung vermissen;" Jes.34:16a.      

   

Wir lesen über dieses Ereignis, die Entrückung, im Pauli Brief an die Korinther,: "Plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune;" 1. Kor.15:52a    

Was geschieht bei der 7. Posaune? "Und der siebte Engel stieß in die Posaune; da ertönten laute Stimmen im Himmel, die sprachen: "Die Königreiche dieser Welt sind unserem Herrn und seinem Christus zu Teil geworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit! Off.11:15 Wenn die Entrückung bei der 7. Posaune geschieht haben die ersten sechs schon gestoßen, und die Gemeinde war während dieser Sechs Posaunen noch hier auf der Erde. Dieses ist die Periode der großen Drangsal, die Zerschmetterung der Macht des heiligen Volkes, von Daniel geweissagt: "Da hörte ich den in Leinen gekleideten Mann, der oberhalb der Wasser des Flusses war, wie er seine rechte und seine linke Hand zum Himmel erhob und bei dem schwor, der ewig lebt: Eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit; und wenn die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes vollendet ist, so wird das alles zu Ende gehen." Dan.12:7. Deshalb währt, die große Drangsal die 3 1/2 letzten Jahre der 70. Woche Daniels. Weil die grosse Trübsal nicht der Tag des Gerichtes Gottes, d.h. Tag des Herrn, ist, gibt es auch keinen teologischen Grund, das die Gemeinde zu dieser Zeit nicht mehr auf Erden sein darf.

 

Viele meinen die Tessalonicher glaubten in der großen Drangsal zu leben, und haben daher gedacht, daß sie bei der Entrückung nicht mitgekommen waren. Die Tessalonicher, selbst, aber glaubten bei der Entrückung nicht mitgekommen zu sein weil was begonnen hatte? Die große Drangsal oder der Tag des Herrn? Petrus ermutigt uns den Tag des Herrn zu erwarten. Was haben die Tessalonicher gedacht worin sie schon lebten, in der große Drangsal oder am Tag des Herrn? Viele übersetzen 2.Tess.2:2: "als wäre der Tag des Herrn schon nahe". Also nach diesen Übersetzungen dachten die Tessalonicher daß sie schon in der großen Drangsal lebten und den schrecklichen Tag des Herrn bald miterleben würden. Damit wäre bewiesen daß die Entrückung vor der großen Drangsal geschieht. Genauere Übersetzung in diesem Vers besagen aber "als sei der Tag des Herrn schon vorhanden", das heißt, im Gange. Die Tessalonicher glaubten, schon den Tag des Herrn zu erleben, von dem Jesus ihnen gesagt "Darum wacht jeder Zeit und bittet, das ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen." und nicht die große Drangsal. Luk.21.36. Die Tessalonicher müssen gedacht haben sie waren nicht gewürdigt empfunden worden und deshalb befanden sie sich jetzt in dem Tag des Herrn. Paulus erinnert sie dann daran, daß der Tag des Herrn nicht kommt, es sei denn, daß noch verschiedenes in Erfüllung gehen muß. Die Entrückung, laut Paulus an die Tessalonicher, fordert die Erfüllung einiger Ereignisse, und somit ist es auch nicht wahr daß die Gemeinde die unmittelbare Wiederkunft Jesu lehrte, obzwar sie Jesu Wiederkunft noch zu ihren Lebzeiten erwarteten. Ist hier der Grund der falschen Erwartung das wir suchen, vor der großen Drangsal entrückt zu werden?

 

Die Bundschließung, Ausgangspunkt der Zeitzählung.

 

Mit den, in Daniel 9:27 "Und er wird mit den Vielen einen festen Bund schließen eine Woche lang; und in der Mitte der Woche wird er Schlacht- und Speiseopfer aufhören lassen, und neben den Flügel wird ein Greuel der Verwüstung aufgestellt, und zwar bis die fest beschlossene Vernichtung sich über den Verwüster ergießt", beginnt die rückwärts Zählung der endzeitlichen Geschehnisse.

Die Tatsache, ein Bündnis des Friedens geschlossen zu haben, zwischen Israel und den benachbarten arabischen Völkern, für eine vorausgesetzte Dauer von 7 Jahren, und daß dieses Bündnis in der Mitte der "Woche" gebrochen wurde, will besagen daß die Zerschmetterung der Macht des heiligen Volkes, davon Daniel 12:7b spricht, nach drei und ein halb Jahren, also, in der Mitte der letzten Woche begonnen hat. Es wird keinen Krieg während eines Bündnisses geben. Weil das Bündnis gebrochen wird, schließt man daraus, daß es bis dahin aufrecht erhalten wurde. Das Bündnis, das der Antichrist mit Israel schließt, ist ein Friedensbündnis, weil man kein Bündnis für einen Krieg macht. Infolgedessen bleibt der Frieden erhalten solange das Bündnis in Kraft ist. Also wird in diesem Falle einer der Bündnispartner den Vertrag brechen. Dieser Bruch ist, wie Daniel uns unterrichtet, die Aufhebung des täglichen Opfers und die Aufrichtung des Greuels der Verwüstung, natürlich von der Seite des Antichristen. Dan.19:17. Die Tatsache, daß die Juden heute nicht opfern, deutet an, daß der Tempelbau, der es ihnen erlaubt zu opfern, ein wesentlicher Teil dieses Bündnisses sein wird. Off.11:1      

 

Israels Fluchten

Ein Thema, das mich viel Kopfzerbrechen gebracht hat, sind die Fluchten der Juden aus Jerusalem und aus Judäa. Es ist allgemein, aus der Geschichte der Juden, bekannt, daß sich im Jahre 70 n. Chr., bei der Zerstörung Jerusalems durch die Römer, besonders die Gläubigen an die Worte Jesu erinnerten: "Wenn ihr aber Jerusalem mit Kriegsheeren belagert seht, dann erkennt, daß seine Verwüstung nahe ist. Dann fliehe auf die Berge wer in Judäa ist; und wer in (Jerusalem) ist, der ziehe fort aus ihr; und wer auf dem Land ist der gehe nicht hinein in sie. Denn daß sind Tage der Rache." Luk.21:20-22a und vor der römischen Besatzungsarmee flüchteten und deshalb überlebten. Diese Armee verhielt sich friedlich gegen die Bewohner, die Jerusalem verließen, und griff sie nicht an. Wer hinausging, der überlebte. Die anderen, die nicht auf die Worte Jesu gehört hatten, wurden während der Einnahme Jerusalems massakriert. Wie im Fall vom reichen Mann und Lazarus, konnte niemand nach Jerusalem zurückkommen, um zu informieren, daß der Ausgang ohne Probleme war, während die Ängstlichen in der Stadt blieben, und später ermordet wurden.   

Wir alle erkennen aus der Bibel eine für die  Endzeit vorhergesagte ähnliche Flucht: "Dann fliehe auf die Berge wer in Judäa ist. Wer auf dem Dach ist der steige nicht hinab, um etwas aus seinem Haus zu holen, und wer auf dem Feld ist der kehre nicht zurück, um seine Kleider zu holen. Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Bittet aber, daß eure Flucht nicht im Winter noch am Sabbat geschieht: Denn dann wird eine große Drangsal sein, wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine mehr kommen wird." Matt.24:16-22, Die Flucht soll mit dem Maximum an Dringlichkeit erfüllt werden. Das Ziel? Die Berge. Der Zeitpunkt? Der Anfang der großen Drangsal, die durch die Aufhebung des täglichen Opfers und das aufrichten des Greuels der Verwüstung, gekennzeichnet ist. Das geschieht, wie wir schon vorhin feststellten, in der Mitte des 7 Jahrringen Bündnisses. Das legt den Zeitpunkt der Flucht fest, in die Mitte der Woche, nach 3 1/2 Jahren des Bündnisses.  

 

Sacharja, aber, berichtet eine Flucht am Tag des Herrn: "Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen,  der von Jerusalem nach Osten liegt; und der Ölberg wird sich spalten nach Osten und nach Westen hin zu einem sehr großen Tal, und die eine Hälfte des Berges wird nach Norden zurückweichen, die andere nach Süden. Da werdet ihr in das Tal meiner Berge fliehen, wie ihr geflohen seid vor dem Erdbeben in den Tagen Ussijas, des Königs von Juda. Dann wird der Herr, mein Gott, kommen, und alle Heiligen mit dir." Sach.14:4-5   

Das scheint eine Widerlegung der vorherigen Feststellung zu sein, nämlich daß die große Drangsal nicht der Tag des Herrn ist. Aber, wenn wir das Ziel der zwei Fluchten gut verfolgen, merken wir, daß die Flucht am Anfang der großen Drangsal zu den Bergen ist, während die Flucht am Tag des Herrn ins Tal ist, in dem eben gebildeten Tal. Lukas scheint diese gleiche Flucht auch zu berichten, weil er die Flucht am Tag des Herrn berichtet: "Gerade so wird es sein an dem Tag da des Menschen Sohn geoffenbart wird. Wer an jenem Tag auf dem Dach ist und sein Gerät im Haus hat, der steige nicht hinab, um dasselbe zu holen; ebenso wer auf dem Felde ist, der kehre nicht wieder zurück." Luk.17:30-31 Matthäus und Markus registrierten die Flucht z.Z. des Bruches des Bündnisses, dem Augenblick, in dem das tägliche Opfer entfernt wurde und der Greuel der Verwüstung aufgerichtet wird, dem Augenblick, wenn die große Drangsal beginnt: "Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von dem durch den Propheten Daniel geredet wurde, an heiliger Stätte stehen seht (wer es liest der achte darauf!), dann fliehe auf die Berge wer in Judäa ist; wer auf dem Dach ist der steige nicht hinab, um etwas aus seinem Haus zu holen, und wer auf dem Feld ist der kehre nicht zurück um seine Kleider zu holen. Mar.14:14 gleich Matt.24:15-16.  

Mit dem Oben ausgeführten, können wir folgern, daß sich die Aufforderungen an Johannes „Komm hier herauf," sich nicht auf die Entrückung, noch, "und ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen muß" Off. 4:1 auf die Periode nach der Gemeinde, nach der Entrückung, bezieht. Jemand könnte vielleicht einwenden daß am Anfang des siebenjährigen Bündnisses der Antichrist schon bekannt ist, weil er nach Daniels Aussagen den Bund schließt, Dan.9:27, und somit ist er offenbar, was aber nicht z.Z. der Gemeinde geschehen könnte, denn was ihn aufhält ist der Heilige Geist, der in jedem Glied der Gemeinde Jesu wohnt, und die ist noch nicht entrückt. Die  Auslegung stimme deshalb nicht.    

Aber, wie lange weiß die Welt schon, wer Jesus Christus ist? Warum, dann "Gerade so wird es sein an dem Tag da der Sohn des Menschen geoffenbart wird."? Luk. 17:27-30.

Der Zeitpunkt an dem die Person bekannt wird ist nicht gleich zu setzen mit seiner Offenbarung. Jesus wird am Tag des Herrn geoffenbart, wo er in seiner wirklichen Existenz und in seiner Macht und Herrlichkeit erscheint, während er vor zwei tausend Jahren nur als Mensch bekannt wurde. Der Antichrist wird am Anfang der siebenjährigen Periode als pfiffiger Politiker bekannt werden, aber erst, wenn er sich in den Tempel Gottes setzt, als Mensch der Sünde offenbart werden. 2.Tess.2:8. In diesem gleichen Augenblick oder Tag, vermute ich, und dies wird der Grund der plötzlichen Zerstörung die Bewohner der Erde überfallen wird, sein, wird Jesus wiederkommen und ihn, den Antichristen, „mit dem Hauch seines Mundes auslöschen (eigentlich imobilisieren – Fesseln, denn zu enem späteren Zeitpunkt wir er lebendig, zusammen mit dem Falschen Propheten in den feurgen Pfuhl geworfen)“ 2.Tess.2:8. Dies wird, wahrscheinlich, 1290 Tage nach dem Bruch des Bündnisses, der Aufhebung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des Greuels der Verwüstung, Dan.12:11, sein, und es wird 44 Tage andauern: "Wohl der ausharrt, und 1335 Tage erreicht". Dan.12:12. Das heißt, 75 Tage nach den 7 Jahr Periode.

 

Siegel, Trompeten und Zornschalen

Wir müssen nun auch dem vorher gesagtem mit den Siegeln, den Posaunen und den Zornschalen in Beziehung bringen. Wir haben da einige parallele Berichte. Da ist, zum Beispiel, das Zitat der 6. Zornschale: "Und der sechste Engel goß seine Schale auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser vertrocknete, damit den Königen vom Aufgang der Sonne der Weg bereitet würde". Off.16:12 Dazu kündigt die 6. Posaune: "Und die Zahl des Reiterheeres war zweimal zehntausend mal zehntausend; und ich hörte ihre Zahl" an. Off.9:16 Die meisten Bibelausleger sind sich darin einig daß es sich hier um die Orientaler handelt, die gelbe "Rasse". (Ich erinnere mich daß Mao Tze Tung, etwa 1969, erklärte das China die einzige Nation ist die 200 Millionen Soldaten mobilisieren kann): Das Roß vom 4. Reiter, das im 4. Siegel geschildert wird, hat diese Farbe: "Und siehe ich sah ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ist "Der Tod"; und das Totenreich folgt ihm nach". Off.6:8a Es scheint sich da bei diesen Siegeln, Trompeten und  Zornschalen dasselbe Ereignis abzuwickeln.

Die 6. Zornschale besagt weiter: "Und ich sah aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des Tieres und aus dem Maul des falschen Propheten drei unreine Geister herauskommen, gleich Fröschen. Es sind nämlich dämonische Geister die ausgehen zu den Königen der Erde und des ganzen Erdkreises, um sie zu versammeln an jenem großen Tag Gottes, des Allmächtigen". Off.16:13-14 Dieser "große Tag Gottes, des Allmächtigen" ist, wieder, derselbe Tag des Herrn. Dann hat, also, der Tag des Herrn bei der 6. Zornschale noch gar nicht begonnen! Es spricht als von einem noch zukünftigen Ereignis. Dann macht der, im Kontext scheinbar "verlorene" Vers, auch Sinn: "Siehe ich komme wie ein Dieb". Off.16:15a der zu der Warnung der Entrückung gehört. Die Entrückung ist, also, bis dahin, auch noch nicht geschehen. Petri Worte: "...ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegen eilt," 2.Petri 3:12a sind dann ganz realistisch. Das 6. Siegel, hingegen, berichtet aber daß der Tag des Herrn schon begonnen hat. Off.6:17. Und die 7. Posaune kündigt an daß "die Königreiche der Welt sind unserem Herrn und seinem Christus zuteil geworden,..." Off.11:15a Was wird bei der 7.Posaune angekündigt? "...dein Zorn ist gekommen... und daß du verdirbst, welche die Erde verderben". Also, wieder der Tag des Herrn. Ist das nicht auch die Ankündigung der Schlacht von Harmagedon? Bei welcher jegliche bestehende weltlich dämonische Macht besiegt wird? Bei der 7. Zornschale ist es dann soweit: "...es ging eine laute Stimme aus vom Tempel des Himmels, von dem Thron her, die sprach: Es ist geschehen! Und es geschahen Donner und Blitze, und ein großes Erbeben geschah, wie es dergleichen noch nie gegeben hat, seit es Menschen gab auf Erden, ein solch gewaltiges und großes Erbeben". Off.16:17-18 Was ist geschehen? Der Tag des Herrn hat begonnen! Das Erdbeben des 6. Siegels, die Zeichen aus Lukas 21:25 und Markus 13:24 und Matt. 24:29 und Sach.14:4-8, wobei sich der Ölberg spaltet, und das Tal zur Flucht Israels bereitet, gehen in Erfüllung.

Ich greife nochmals zurück auf die 7. Posaune die ankündigt: "...dein Zorn ist gekommen... und daß du verdirbst, welche die Erde verderben". Es scheint dann so das die vorherigen 6 Posaunen, weil sie nicht der Tag des Zorns Gottes sind, es menschlich herbeigeführte Katastrophen sind welche die Erde verderben und durch die Zeichen der beiden Zeugen: "Und wenn jemand ihnen Schaden zufügen will so geht Feuer aus ihrem Mund hervor und verzehrt ihre Feinde; und wenn jemand Schaden ihnen zufügen will, muß er so sterben. Diese haben Vollmacht den Himmel zu verschließen, damit kein Regen fällt in den Tagen ihrer Weissagung; und sie haben Vollmacht über die Gewässer, sie in Blut zu verwandeln, und die Erde zu schlagen mit jeder Plage, so oft sie wollen." Off. 11:5-6. Also, die 6 ersten Posaunen berichten wie die Menschen die Erde verderben und daß scheint, hauptsächlich, dabei zu geschehen als man die Kraft, oder Macht, des heiligen Volkes zerschmettert.

 

Wenngleich auch die Posaunen durch Engel angekündigt werde, wird die Zerstörung durch Menschen verursacht. Dieses geht bei der 6. Posaune ganz klar heraus. Die ersten Drei Trompeten scheinen ein Angriff mit taktische interkontinetale Nuklearraketen zu sein, so schlägt Philbert in seinem Buch, vor. Die Trompeten 4 und 5, demnach, daraufvolgende taktische Luft und Land Angriffe. Die Sechste Posaune, vermute ich, ist der Vernichtungsstreifen den dass 200 Milionen Heer des Osten (China), auf seinem Weg nach Israel, bis zum Nordosten vom Euphrat Fluss, im Mittelosten, hinterlässt. Bei der sechsten Zornschale trockenet dann der Euphrat aus damit diese Giga-Armee nach dem heiligen Land durchziehen kann, wo es sich mit die anderen „Drei Reiter“, Weis (Römische Reich - Europa), Rot (Russland mit seinen Vereinbarten) und Schwarz (Ägypten und Afrika), treffen wird für die grosse Schlacht von Harmagedon, wobei soviel Blut vergossen wird dass es den Pferden bis an die Gebisse reicht. Off 14:20. Mir wurde gemeldet dass China viele Hunde für die Armee züchtet. Schon die Römer banden scharfe Messer den Hunden auf die Rücken und schickten sie durch der Feide Heer. Wenn diese Hunde unten durch die Pferde liefen schlitzten sie deren Bäuche auf. 

 

Wir lesen unter dem sechste Siegel: „Und ich sah: und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, sein Name war Tod; und der Hades folgte ihm. Und ihm wurde Gewalt gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwerte und mit Hunger und mit Tod und durch die wilden Tiere der Erde.“ Off. 6:8. Der Tod „Tod und durch die wilden Tiere der Erde.“ Hat mich immer gestutzt, aber mit diesen Hunden könnte sich eine Erklärung finden.

 

Ein Ausdruck fällt auf und sollte uns auf dem Umfangbereich der Ereignisse achten lassen. Es scheint ein Umfang Unterschied zwischen „Erde“ und „Erdkreis“ zu geben: „Königen der Erde und des ganzen Erdkreises“ Off.16:14.. Es könnte sein das Ereignisse, oder Katastrophen, die in den Posaunen und Schalen genannt werden, teilweise sich nur lokal ereignen, besonders in Israel und deren Verbündeten.

   

So läßt sich dann zwanglos aufzureihen:

 

- Der erste, der weiße Reiter, aus Off. 6:2 bereitet den Weg für den Weltführer aus „römisch“ Europa.

Der Weltführer ernnent zehn Präsidenten für die zehn ökonomischen Blöcke weltweit. Dan. 7:24, Off. 17:11-13 Er ist der Achte über die Zehn ökonomischen Blöcke, und ist, gleichzeitig, von den Sieben, aus der Europäischen Gemeinschaft. Er tut dass indem er die Presidentschaft Drei Europäischen Regionen absetzt und er sie ersetzt.

   

- 1. Tag der 7 Jahre Periode aus Daniel 9:25-27: Der Weltführer unterschreibt ein Bündnis, zwischen Israel und benachbarte arabische Nationen, mit einem feststehendenvorgesetzten Dauer von 7 Jahren.   

 

- Der Tempel, Teil vom Vertrag, wird in Bau genommen. Hes.40, Off. 11:1-2 

 

- Der Reihe nach: Wiedereinführung des täglichen Opfers.   

- Einführung des Malzeichens des Tieres  Off.13:16 

 

- 1260 Tage später wird das tägliche Opfer aufgehoben, und der Greuel der Verwüstung aufgerichtet. (Werden Nukleare Waffen neben dem Tempel stationiert werden? Fragt Fridolin Janzen). Es gibt keinen geeigneteren Begriff um diese schrecklichen Waffen zu beschreiben).

 

- Dabei beginnt die große Drangsal, die Drangsal Jakob´s. Jer.30:7. Sie dauert 3 1/2 Jahre = 1260 Tage. Dan.12:6-7

 

- Israel flieht auf die Berge Mat.24:15 und 21 Off.12:14  

 

- In der Gemeinde, der falschen Erwartungen wegen, erfüllt sich: "Der Herr verzieht noch lange..." Luk. 12:45 und Mat. 24:10

 

- Die zwei Zeugen treten auf. Off.11:6   

 

- Dies ist die Zeit bis zum 5. Siegel, der ersten 6 Posaunen. Off.8:1 bis zu 9:21

 

- Dies ist auch die Periode der Zerschmetterung der Kraft, oder Macht, des heiligen Volkes. Dan.12:7; USA, Großbritannien, Kanada und Australien sind die Träger der Macht des heiligen Volkes und werden, deshalb, wahrscheinlich, auch zerstört werden. Sach.14:1-2, Dan. 11:39.  

 

- Die Hure wird vernichtet und ihre Stadt verbrannt. Off. 17:16.

  

- Nach 2 x 1260 Tagen, die zwei Zeugen werden ermordet, es löst Welt Jubel aus. Off. 11:10   

 

- Die Zerschmetterung der Macht des heiligen Volkes ist vollendet. Dan.12:7   

- Ende der ersten 6 Posaunen. Off. 11:10

- Israel geht, teilweise, in die Gefangenschaft, wird vom falschen Messias zutiefst enttäuscht, die Hoffnungen auf den Messias sind endgültig erloschen, und als Volk sind sie vollständig vernichtet. Die Hoffnung wieder an die Macht zu kommen, die sie während Jahrhunderte aufgebaut haben, ist dahin. Ohne Schutz und umgeben von Feinden, die nur ihre totale Vernichtung und Ausrottung suchen.

 

- Die Sieben Donner sprechen. Off. 10:4 Im Angesicht dieser entsetzlichen Zustände könnte es auch nicht anders sein.

 

- Damit beginnt eine kurze Pause mit scheinbaren Frieden: 1290 - 1260 = 30 Tage. Dan. 12:11-12.

 

- Tages Schlagzeile der Presse: „Frieden und Sicherheit“. I.Tess. 5:3 Die Kontroverse Israel x Palästinenser, bzw. Araber, ist beendet.

 

- Schreck nach 3 1/2 Tagen. Die Zwei Zeugen stehen von den Toten auf. Off. 11:11

 

Kurz vor Ablauf der 1260 Tage - 144 Tausend Israelis werden versiegelt. Off.7:1-3   

 

- Nach weiteren 30 Tagen: 1260 Tage + 1290 Tage,     

- Der 6. Siegel wird geöffnet

- Die 7. Posaune stößt. Off. 11:15  

- Die 7. Zornschale wird ausgegossen.

         An diesem gleichen Tag:   

1- Der Herr kommt sichtbar wieder, die Gemeinde wird entrückt, ihm entgegen in den Wolken, Mat.24:27, gleich wie Noah durch die Sintflut von der Erde emporgehoben wurde, mit der Sichel aus der Wolke, Off.14:14 und Mat.3:13,  und es erfüllt sich: "...lebendig gemacht werden, ... bei seiner Wiederkunft." 1. Kor. 15:22b-23. Dabei wird, der dem Gesetzlosen (dem Antichristen) aufhält, entfernt. Matt.24:27; II.Tess.2:6-8; Luk. 17:26-32. Wie in Noahs und Lots Tagen geht in Erfüllung. Matt. 24:26-27 Off.14:14; Off. 7:2-3;9;13-15 vergleiche Luk. 17:29 "an dem Tag da"… I. Kor. 15:52 wird erfüllt "zur der Zeit der letzten Posaune."   

2-   Es erfüllt sich: Der Sündhafte wird, bei der Handlung sich in den Tempel Gottes zu setzen und sich als gott auszugeben, offenbart... Dan. 12:11 Matt. 24:29 Mark. 13:24; II.Tess.2:8 

3-   Der Herr imobilisiert den Antichristen mit dem Hauch seines Mundes bei seiner Erscheinung, seine Füße berühren den Ölberg, mit ihm kommt die entrückte Braut. Matt.25:6 (mit der Braut, wie bei jüdischer Tradition.) und in ihrer Gemeinschaft die 144000 Israelis. Off. 14:1

4-   Es  geschieht das größte Erdbeben aller Zeiten, daß das von Sach.14:4 vorausgesagte Tal bildet und die Sonne und der Mond... sie verlieren ihren Schein. Matt. 24:29-30, Joel 2:31 und mehrere andere. 1.Tess.4:17, Luk. 17:14-31

 

5-   Israel flieht in das neu gebildete Tal der Berge: Sach.14:4 und Luk. 17:31, wie Lot auf der Erde zu Fuß floh. Wer aus den Israeliten ungläubig, wie Lots Frau, zu schaut, zurück schaut und nicht sofort flieht, wird, während er noch auf seinen Füßen steht verfaulen und dadurch zurückgelassen werden, wo dann sein Leichnam von den Adlern gefressen wird. Sach. 14:12 und Lukas 17:34-37

 

Der Tag des Herrn hat begonnen und mit ihm die Zerschmetterung des antichristlichen Königreichs. Der Tag des Herrn ist nicht nur ein Tag, sondern eine Periode: II.Tess.2:2… schon vorhanden, d.h., angefangen, im Gange.

 

6-   Während der nächsten 44 Tagen geschieht die Schlacht von Harmagedon. Off. 14:20; 16:14 und Sach.14:2    

 

7-   Alle weltlichen Mächte werden zerschmettert.   

 

8 - 1260 + 1334 Tage nach der Unterschrift des Friedensvertrages, Dan. 12:12, endet der Tag des Herrn.   

 

9- Satan wird für 1000 Jahre gebunden. Off. 20:2-3   

 

10- Das Tier (=Antichrist) und der falsche Prophet werden, lebendig, in den Feuersee geworfen. Off. 19:20   

 

11- Das Tausendjährige Reich beginnt.

 

12- Die Israeliten der ganzen Welt werden nach Israel versammelt.

 

"Nein, Gott der Herr tut nichts, ohne das er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart hat." Amos 3:7

Manchem stört es vielleicht daß ich einen (fast) bestimmten Tag für die Wiederkunft Christi angedeutet habe, weil "um jenem Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater". Mar.13:32 Weiß aber der Sohn, der Herr Jesus, es heute immer noch nicht?

Eines ist ganz klar: Bis zur Unterschrift des Siebenjahre Friedensvertrags ist es uns tatsächlich unmöglich zu wissen wann der Herr kommt. Paulus läßt uns aber wissen daß "Ihr aber, Brüder seid nicht in der Finsternis daß euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte." 1:Tess.5:4 Laut diesem Vers scheint es so daß die Gültigkeit um das nicht Wissen um den Tag des Herrn für die Gemeinde kurze Zeit vor der Entrückung aufgehoben wird so wie es für den Herrn Jesus nach seiner Himmelfahrt der Fall gewesen sein kann, denn Jesus sagte nicht: "um jenem Tag aber und die Stunde wird niemand wissen“ nein, das Tätigkeitswort steht in der Gegenwart, vielleicht nur in der Gegenwart aller nicht endzeitlicher Generationen. Hinzuzüglich kommt noch das Problem der Schaltjahr Zeitkorrektion welche die Ereignisse während des Endes der 7 Jahr Periode um 30 Tage verschieben könnte. Eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit kann 1260, unter Umständen auch, 1290 Tage bedeuten, welches die Deutung über Daniel 12 etwas ändern würde.

 

Ich wünsche, von Herzen, daß man in diesem Thema nicht dogmatisch wird. Es scheint sich, aber, ein Monopol gebildet zu haben das man glauben muß das die Gemeinde Jesu unmittelbare Wiederkunft erwartete, daß die Entrückung vor der großen Trübsal geschieht, usw. Wer daß nicht vertritt wird vermieden und verschwiegen. Ich meine das Thema ist viel zu interessant und ermutigend als daß man die Debatte darüber verschließt und andersdenkende ausschließt. Ich finde immer wieder bedrückte schweigende welche mit den herkömmlichen Deutungen nicht mitgehen können. Ihnen sollte man berücksichtigen.

 

Ich weiß wie schwer es einem fällt seine eigene Meinung aufzugeben. Jesus hat auch schon darüber geklagt: "Und niemand der alten trinkt, will sogleich neuen; denn er spricht: der alte ist besser! Lukas 5:39, Doch, die Realität ändert dadurch nicht.

 

waldemar@waetech.com.br  Waldemar Janzen, 2007

 

 

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